Gran Canaria - Fischsterben in der Meerwasserlagune “La Charca” am Rand der weltbekannten Dünen von Maspalomas.
In den letzten Wochen trieben immer mehr Fische leblos an der Oberfläche- Eine Folge massiven Sauerstoffmangels in dem heiklen Ökosystem.
Gran Canaria, Maspalomas: Die Meerwasserlagune “La Charca”, die nur durch einen schmalen Sandstreifen vom Atlantik getrennt ist, ist gleichzeitig die Heimat vieler Fischarten. Die Charca ist ein eigenes Ökosystem, welches innerhalb eines Jahres mehrmals den eigenen Salz- und Sauerstoffgehalt ändert. Seit einigen Wochen nimmt man als Strandbesucher in der Nähe der Meerwasserlagune einen durchdringend fauligen Geruch wahr, welcher vom sogenannten ‘Umschlagen’ des Wassers in der Charca herrührt.
Der kleine See bietet derzeit kaum noch genügend Sauerstoff für die darin lebenden Fische. Als Folge starben in der Vergangenheit rund 70 Prozent des Fischbestands der Charca an Sauerstoffmangel.
Während Forscher und Wissenschaftler noch dabei sind, die Wasserproben der vergangenen 14 Tage auszuwerten, um dem schleichenden Prozess der Anoxie in der Meerwasserlagune am Rande der Dünen von Maspalomas auf die Spur zu kommen, brachten Helfer massenweise tote Fische zur Mülldeponie nach Juan Grande. Weitere verendete Charca-Bewohner wurden eingefroren, um später von den Wissenschaftlern untersucht zu werden.
Bereits im Jahr 1995 kam es aufgrund von massivem Sauerstoffmangel schon einmal zu einem derartigen Fischsterben in der Charca. Damals waren nach den Ergebnissen der Wissenschaft große Mengen organischer Substanzen in den kleinen See geraten und sorgten für eine Überdüngung des Wassers, welche mit ihren Stickstoff-Verbindungen zu einem, für die Fische tödlichen, Sauerstoffmangel führten.
Maspalomas Weihnachtsgruss aus Gran Canaria
Auf dass, das die 365 Tage des Jahres sich für Alle in Weihnachtstage wandeln mögen!
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Sonntag, 5. Juli 2009
Maspalomas Gran Canaria Kanaren: Gran Canaria - Fischsterben in der Meerwasserlagune “La Charca” am Rande der Dünen von Maspalomas
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