Neues Bandscheibenimplantat
Ein neues Bandscheibenimplantat erspart Patienten die bei herkömmlichen Implantaten notwendige Entnahme von Knochensubstanz. Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich haben mit einem Schweizer Unternehmen ein poröses Implantat aus Titan entwickelt, das die Bandscheibe ersetzt.
Zwei kleine Quader verwachsen mit den beiden Rückenwirbeln und stabilisieren sie, teilte das Forschungszentrum Jülich mit. Die Helmholtz-Gemeinschaft und der Stifterverband zeichnen die junge Entwicklung, die schon in der Anwendung ist, am 17September mit dem mit 50.000 Euro dotierten Schrödinger-Preis aus.
Das Implantat werde nur bei schweren Bandscheibenschäden eingesetzt. Bei dem Eingriff platzieren die Ärzte zwei quaderförmige Implantate horizontal anstelle der defekten Bandscheibe zwischen den Wirbeln. Durch die poröse Oberfläche wächst das Implantat an die benachbarten Wirbel an und sorgt für die notwendige Stabilität. Trotz der hohen Porosität bleibe das Implantat auch unter starker dauerhafter und wiederholter Belastung intakt.
Bisherige Implantate bestünden aus einer Gitterstruktur, die mit knocheneigener Substanz gefüllt werden mussten. Dafür wurde Knochen aus dem Becken des Patienten genommen. Viele Patienten litten nach diesem Eingriff lange unter Schmerzen. Das bleibe ihnen mit dem neuen Implantat erspart.
Die Jülicher Material-Forscher entwickelten ein patentiertes Herstellungsverfahren, um maßgeschneiderte Poren in Werkstoffen zu erzeugen, wie sie etwa bei Hochtemperatur-Brennstoffzellen in der Energietechnik eingesetzt werden. In enger Zusammenarbeit mit der Schweizer Medizintechnikfirma Synthes sei das Verfahren für den Werkstoff Titan und damit für das Implantat optimiert worden.
Maspalomas Weihnachtsgruss aus Gran Canaria
Auf dass, das die 365 Tage des Jahres sich für Alle in Weihnachtstage wandeln mögen!
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Ein mildes Klima das ganze Jahr, und zahlreiche Strände begründen den Ruf dieses Feriendomizils, ein wahrhaft paradiesisches Eiland zu sein. Gran Canaria wurde in der Antike Insel der Seligen“ genannt .Die Ferienzentren liegen an der Südküste, dem sonnigsten Teil der fast kreisrunden Insel mit nur 50km Durchmesser. So verschieden wie die Strände sind auch die Urlaubsorte. Dem einen beschert das lebendige Treiben an der Costa Canaria ein Maximum an Urlaubslust.
Freitag, 3. Juli 2009
Maspalomas Gran Canaria Kanaren: Porös und aus Titan
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