Playa del Inglés Gran Canaria: Dow rettet sich ins Plus
Unter dem Eindruch durchmischter Konjunkturdaten zur Lage im Immobilienmarkt und zur Stimmung unter den US-Verbrauchern schließen die US-Börsen am Dienstag uneinheitlich. Gestützt auf Gewinne bei den Ölwerten schafft es am Abend lediglich der Dow Jones als einziger der großen US-Indizes bis ins Plus.
"Im Großen und Ganzen erhöht sich der Optimismus im Energiebereich, was zur Unterstützung beiträgt".
Für Verluste auf breiter Front hatte am Morgen vor allem das US-Konsumklima gesorgt. Überraschend schwache Daten zur Stimmung unter den für die US-Konjunktur besonders wichtigen Verbrauchern versetzten den Anlegern einen regelrechten Schrecken. Der entsprechende Index fiel im Oktober überraschend auf 47,7 Punkte von 53,4 Zählern und verfehlte damit die Analysten-Prognose von 53,1 Punkten. Zuvor veröffentlichte Daten zur Lage im US-Häusermarkt hatten zunächst noch einen freundlichen Ausblick versprochen.
Bei den Technologietiteln lastete ein schwacher Ausblick des Suchmaschinenanbieters Baidu auf der Stimmung. "Die Anleger wollen nach den wahrlich nicht guten Daten einige Gewinne mitnehmen", sagte ein Händler. Nachdem der US-Leitindex Tuchfühlung mit der 10.000 Punkte-Marke aufgenommen habe, befürchteten einige eine Überbewertung.
Der Dow Jones ging mit einem Plus von 0,14 Prozent auf 9882 Zähler aus dem Handel. Der marktbreite S&P-500-Index gab um 0,33 Prozent auf 1063 Zähler nach. An der Technologiebörse Nasdaq verlor der Composite-Index 1,20 Prozent auf 2116 Punkte. Der Auswahlindex Nasdaq 100 fiel um 1,39 Prozent auf 1722 Zähler.
Nach den Daten zum Konsumklima verloren konsumsensible Titel wie die Kaufhauskette Macy's und der Einzelhändler Target 1,4 und 0,9 Prozent. Ölwerte profitierten neben einer leichten Erholung des Ölpreises insbesondere von starken Zahlen des europäischen Konkurrenten BP. Der zweitgrößte europäische Ölkonzern hatte im dritten Quartal wieder Tritt gefasst und die Märkte mit besser als erwartet ausgefallenen Ergebnissen positiv überrascht.
ExxonMobil legten daraufhin um 2,29 Prozent auf 74,91 US-Dollar zu. Auch die Aktien von Chevron waren gefragt - sie verbesserten sich um 1,5 Prozent.
An der Spitze im Dow Jones kletterten American Express um 3,07 Prozent auf 35,95 Dollar. Konkurrent Visa legt nach Börsenschluss Zahlen vor. Dessen Aktien stiegen um 1,54 Prozent auf 73,90 Dollar. IBM gewannen nach der Verdoppelung des Aktienrückkaufprogramms 0,45 Prozent auf 120,65 Dollar.
Deutlich unter Druck kamen Aktien der beiden Stahlkonzerne US Steel und AK Steel. Der größte US-Stahlkonzern US Steel hatte zwar im dritten Quartal den Abwärtstrend gestoppt und seinen Verlust stärker als erwartet begrenzt. Allerdings blieb Vorstandschef John Surma für die weitere Entwicklung vorsichtig. Die Titel sackten um 7,81 Prozent auf 37,41 US-Dollar ab.
AK Steel schaffte sogar einen höheren Gewinn als erwartet. Die Anleger schienen dies allerdings nicht zu honorieren: Die Aktie gab ebenfalls kräftig nach. Davon wurden im Dow Jones auch Alcoa nach unten gezogen - die Papiere des Alu-Konzerns fielen um mehr als drei Prozent.
Bei den Technologiewerten brachen Baidu um 11,39 Prozent auf 383,66 Dollar ein. Der chinesische Suchmaschinenanbieter hatte im dritten Quartal beim Umsatz die Erwartungen des Marktes verfehlt. Zudem warnte Baidu davor, dass auch die Schätzungen für den Umsatz im Schlussquartal wohl um zehn Prozent verfehlt würden. Durch eine Systemumstellung könnte das Unternehmen Analysten zufolge zumindest kurzfristig Werbekunden an Google verlieren. Die Aktien des Konkurrenten verloren dennoch 1,07 Prozent auf 548,29 Dollar.
Der Kurs des Euro kam weiter unter Druck - zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,4794 Dollar. Am Rentenmarkt stiegen richtungsweisende zehnjährige US-Staatsanleihen um 29/32 auf 101 14/32 Punkte. Die Rendite lag bei 3,449 Prozent.
"Im Großen und Ganzen erhöht sich der Optimismus im Energiebereich, was zur Unterstützung beiträgt".
Für Verluste auf breiter Front hatte am Morgen vor allem das US-Konsumklima gesorgt. Überraschend schwache Daten zur Stimmung unter den für die US-Konjunktur besonders wichtigen Verbrauchern versetzten den Anlegern einen regelrechten Schrecken. Der entsprechende Index fiel im Oktober überraschend auf 47,7 Punkte von 53,4 Zählern und verfehlte damit die Analysten-Prognose von 53,1 Punkten. Zuvor veröffentlichte Daten zur Lage im US-Häusermarkt hatten zunächst noch einen freundlichen Ausblick versprochen.
Bei den Technologietiteln lastete ein schwacher Ausblick des Suchmaschinenanbieters Baidu auf der Stimmung. "Die Anleger wollen nach den wahrlich nicht guten Daten einige Gewinne mitnehmen", sagte ein Händler. Nachdem der US-Leitindex Tuchfühlung mit der 10.000 Punkte-Marke aufgenommen habe, befürchteten einige eine Überbewertung.
Der Dow Jones ging mit einem Plus von 0,14 Prozent auf 9882 Zähler aus dem Handel. Der marktbreite S&P-500-Index gab um 0,33 Prozent auf 1063 Zähler nach. An der Technologiebörse Nasdaq verlor der Composite-Index 1,20 Prozent auf 2116 Punkte. Der Auswahlindex Nasdaq 100 fiel um 1,39 Prozent auf 1722 Zähler.
Nach den Daten zum Konsumklima verloren konsumsensible Titel wie die Kaufhauskette Macy's und der Einzelhändler Target 1,4 und 0,9 Prozent. Ölwerte profitierten neben einer leichten Erholung des Ölpreises insbesondere von starken Zahlen des europäischen Konkurrenten BP. Der zweitgrößte europäische Ölkonzern hatte im dritten Quartal wieder Tritt gefasst und die Märkte mit besser als erwartet ausgefallenen Ergebnissen positiv überrascht.
ExxonMobil legten daraufhin um 2,29 Prozent auf 74,91 US-Dollar zu. Auch die Aktien von Chevron waren gefragt - sie verbesserten sich um 1,5 Prozent.
An der Spitze im Dow Jones kletterten American Express um 3,07 Prozent auf 35,95 Dollar. Konkurrent Visa legt nach Börsenschluss Zahlen vor. Dessen Aktien stiegen um 1,54 Prozent auf 73,90 Dollar. IBM gewannen nach der Verdoppelung des Aktienrückkaufprogramms 0,45 Prozent auf 120,65 Dollar.
Deutlich unter Druck kamen Aktien der beiden Stahlkonzerne US Steel und AK Steel. Der größte US-Stahlkonzern US Steel hatte zwar im dritten Quartal den Abwärtstrend gestoppt und seinen Verlust stärker als erwartet begrenzt. Allerdings blieb Vorstandschef John Surma für die weitere Entwicklung vorsichtig. Die Titel sackten um 7,81 Prozent auf 37,41 US-Dollar ab.
AK Steel schaffte sogar einen höheren Gewinn als erwartet. Die Anleger schienen dies allerdings nicht zu honorieren: Die Aktie gab ebenfalls kräftig nach. Davon wurden im Dow Jones auch Alcoa nach unten gezogen - die Papiere des Alu-Konzerns fielen um mehr als drei Prozent.
Bei den Technologiewerten brachen Baidu um 11,39 Prozent auf 383,66 Dollar ein. Der chinesische Suchmaschinenanbieter hatte im dritten Quartal beim Umsatz die Erwartungen des Marktes verfehlt. Zudem warnte Baidu davor, dass auch die Schätzungen für den Umsatz im Schlussquartal wohl um zehn Prozent verfehlt würden. Durch eine Systemumstellung könnte das Unternehmen Analysten zufolge zumindest kurzfristig Werbekunden an Google verlieren. Die Aktien des Konkurrenten verloren dennoch 1,07 Prozent auf 548,29 Dollar.
Der Kurs des Euro kam weiter unter Druck - zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,4794 Dollar. Am Rentenmarkt stiegen richtungsweisende zehnjährige US-Staatsanleihen um 29/32 auf 101 14/32 Punkte. Die Rendite lag bei 3,449 Prozent.
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