Maspalomas Weihnachtsgruss aus Gran Canaria

Maspalomas Weihnachtsgruss aus Gran Canaria
Auf dass, das die 365 Tage des Jahres sich für Alle in Weihnachtstage wandeln mögen!

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Ein mildes Klima das ganze Jahr, und zahlreiche Strände begründen den Ruf dieses Feriendomizils, ein wahrhaft paradiesisches Eiland zu sein. Gran Canaria wurde in der Antike Insel der Seligen“ genannt .Die Ferienzentren liegen an der Südküste, dem sonnigsten Teil der fast kreisrunden Insel mit nur 50km Durchmesser. So verschieden wie die Strände sind auch die Urlaubsorte. Dem einen beschert das lebendige Treiben an der Costa Canaria ein Maximum an Urlaubslust.

Dienstag, 27. Oktober 2009

Umgang mit Werbeanrufen

Gran Canaria Playa del Inglés: Wenn das Call-Center nervt

Bei Verbrauchern und Verbraucherschützern gibt es immer wieder Klagen über nervende Telefonwerbung. Seit dem 4. August gilt ein neues Gesetz zum Schutz vor lästigen Anrufen. Laut Branchenverband haben sich die Änderungen jedoch bei Bürgern und Call Centern noch nicht genügend herumgesprochen. Was hat sich geändert? Zeigt das Gesetz Wirkung?

Sie dürfen nicht mehr mit unterdrückter Nummer anrufen und nicht mehr ohne ausdrückliche Einwilligung Werbetelefonate führen - selbst wenn eine Kundenbeziehung besteht, sagt der Verband. Jedes Call Center, das sich mit unterdrückter Nummer meldet, hat schon den ersten Verstoß begangen. Experten warnen: Dann wird der weitere Verlauf oft auch nicht seriöser. Bei unerwünschten Werbeanrufen drohen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro. Und: Verbraucher können leichter aus telefonisch abgeschlossenen Verträgen wieder aussteigen.

Laut dem größten deutschen Branchenverband Call Center Forum (CCF) ist die Situation für den Bürger zumindest transparenter. Wichtig ist zudem: Bei allen Transaktionen gilt ein 14-tägiges Widerspruchsrecht - von dem Moment an, von dem der Verbraucher vom Vertrag Kenntnis nimmt. Für die Bereiche Telekommunikation, Lotterie und Abonnements gab es früher Sonderregelungen. Diese sind weggefallen, alles ist einheitlich.

Bei unterdrückter Rufnummer sollte man sich überlegen, überhaupt ans Telefon zu gehen, rät der Verband. Eiserne Regel: Dem unerwünschten Anrufer deutlich sagen, dass kein Bedarf besteht. Und dann: auflegen.

Fragen, von welcher Firma angerufen wird. Häufig werden nicht korrekte Angaben vom Anrufer gemacht. Das Gespräch beginnt mit: "Sie sind doch Kunde von xy …?" Das bedeutet aber nicht, dass der Anrufer von derselben Firma ist. Sich immer vergewissern, mit wem man spricht (Mitarbeiter- und Firmenname). Tag und Zeit notieren, um später eine Beschwerde dokumentieren zu können. Auf keinen Fall während des Gesprächs mit einem "Ja" auf etwas eingehen. Das könnte als Vertragseinwilligung aufgefasst werden.

Die Internetseiten des Call-Center-Forums bieten Informationen. Dort gibt es ein Beschwerdeformular. Auch Verbraucherzentralen können helfen. Wer herausfinden möchte, wer hinter einer unterdrückten Rufnummer steckt, kann die Bundesnetzagentur kontaktieren.

Ja, sagt die Branchenvereinigung CCF. Es liegen aber noch keine Zahlen vor. Die ersten Statistiken werden in einigen Monaten erwartet.

Unter einem Prozent, sagt der Verband. Im vergangenen Jahr wurden 900.000 Missbrauchsfälle registriert. Klingt viel, ist aber in Relation zu setzen: Pro Tag gibt es rund 20 Millionen Telefonkontakte von Call-Centern in Deutschland. Im Jahr sind das mehr als sieben Milliarden Telefonate.

Vereinzelt wurden schon Strafanzeigen gestellt. In den vergangenen drei Jahren landeten 70 Fälle vor Gericht.


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