Playa del Inglés Gran Canaria: US-Konjunktur gibt den Ton an
Konjunkturdaten aus den USA könnten nach Einschätzung von Analysten in der neuen Woche für Unterstützung im Dax sorgen. Da die Berichtssaison in Europa so gut wie zu Ende sei, richte sich die Aufmerksamkeit der Anleger am deutschen Aktienmarkt nun wieder auf die Entwicklung der Wirtschaft insgesamt, heißt es. Im Mittelpunkt dürften vor allem die Zahlen zu den US-Einzelhandelsumsätzen und zur US-Industrieproduktion stehen.
"Der Aufschwung ist da. Die Frage ist nur: Wie stark ist er?", sagt Marktstratege Tobias Basse von der NordLB. "In der Summe dürften die Daten zeigen, dass das, was der Markt zuletzt vorweggenommen hatte, gerechtfertigt ist." Die Konjunkturzahlen in der neuen Woche zwar kein Kursfeuerwerk an den Märkten auslösen, aber doch einen Hinweis darauf liefern, dass der Aufschwung robust und stabil sei. In der Vorwoche hatte der Dax rund 200 Punkte hinzugewonnen, ein Anstieg um 3,6 Prozent.
Auch Jörg Rahn vom Vermögensverwalter Marcard, Stein & Co spricht von einem "gesunden Umfeld". Viele Anleger seien immer noch skeptisch und hätten Angst vor einem Einbruch. Dass sich keine Euphorie breitmache, sei ein gutes Zeichen. Rahn rechnet für die neue Woche zunächst noch mit einem leichten Anstieg des Dax. "Dann könnten Gewinnmitnahmen einsetzen, ein Rückschlag ist aber auch nicht zu erwarten." Für die Entwicklung des deutschen Leitindex bis zum Jahresende zeigt er sich zuversichtlich. November und Dezember seien in der Regel gute Börsenmonate. "Es könnte aber auch eine Jahresanfangsrally geben, weil sich dann viele institutionelle Investoren neu positionieren könnten und vielleicht etwas mutiger werden", prognostiziert der Experte.
Andreas Hürkamp von der Commerzbank geht von einer Jahresendrally aus, die von Konjunkturdaten getrieben ist. Er rechnet für die kommenden Monate mit einem Plus von zehn bis 15 Prozent. "Anschließend könnten steigende Inflationserwartungen und nervös werdende Zentralbanken die Aktienmärkte aufhalten."
Den Ton werden an den Aktienmärkten in der neuen Woche Konjunkturdaten aus den USA angeben. Im Blickpunkt dürften vor allem der Einzelhandelsumsatz (Montag) und die Industrieproduktion (Dienstag) stehen, da beide wichtige Hinweise auf den Zustand der weltgrößten Volkswirtschaft liefern dürften. Zudem werden die Lagerbestände (Montag), die Erzeugerpreise (Dienstag), die Verbraucherpreise (Mittwoch) und der Index der Fed von Philadelphia (Donnerstag) erwartet.
"Es wird sich wohl allen Unkenrufen zum Trotz zeigen, dass der Verbraucher eine wichtige Stütze der US-Wirtschaft bleibt", sagt Marktstratege Basse voraus. Analysten rechnen für Oktober mit einem Plus bei den Einzelhandelsumsätzen von 0,8 Prozent nach einem Minus von 1,5 Prozent im Vormonat .
Optimistisch sind die Experten auch für die Entwicklung in der US-Industrie. Sie erhole sich seit ihrem Produktionstief im Juni zusehends, sagt Volkswirt Bernd Weidensteiner von der Commerzbank. Einer Reuters-Umfrage zufolge erwarten die Experten ein Plus von 0,4 Prozent nach 0,7 Prozent im Vormonat. Weidensteiner gibt auch zu Bedenken: "Die Erholung der Wirtschaft steckt aber erst in den Anfängen, unmittelbarer Handlungsdruck für die Fed ergibt sich noch nicht."
"Der Aufschwung ist da. Die Frage ist nur: Wie stark ist er?", sagt Marktstratege Tobias Basse von der NordLB. "In der Summe dürften die Daten zeigen, dass das, was der Markt zuletzt vorweggenommen hatte, gerechtfertigt ist." Die Konjunkturzahlen in der neuen Woche zwar kein Kursfeuerwerk an den Märkten auslösen, aber doch einen Hinweis darauf liefern, dass der Aufschwung robust und stabil sei. In der Vorwoche hatte der Dax rund 200 Punkte hinzugewonnen, ein Anstieg um 3,6 Prozent.
Auch Jörg Rahn vom Vermögensverwalter Marcard, Stein & Co spricht von einem "gesunden Umfeld". Viele Anleger seien immer noch skeptisch und hätten Angst vor einem Einbruch. Dass sich keine Euphorie breitmache, sei ein gutes Zeichen. Rahn rechnet für die neue Woche zunächst noch mit einem leichten Anstieg des Dax. "Dann könnten Gewinnmitnahmen einsetzen, ein Rückschlag ist aber auch nicht zu erwarten." Für die Entwicklung des deutschen Leitindex bis zum Jahresende zeigt er sich zuversichtlich. November und Dezember seien in der Regel gute Börsenmonate. "Es könnte aber auch eine Jahresanfangsrally geben, weil sich dann viele institutionelle Investoren neu positionieren könnten und vielleicht etwas mutiger werden", prognostiziert der Experte.
Andreas Hürkamp von der Commerzbank geht von einer Jahresendrally aus, die von Konjunkturdaten getrieben ist. Er rechnet für die kommenden Monate mit einem Plus von zehn bis 15 Prozent. "Anschließend könnten steigende Inflationserwartungen und nervös werdende Zentralbanken die Aktienmärkte aufhalten."
Den Ton werden an den Aktienmärkten in der neuen Woche Konjunkturdaten aus den USA angeben. Im Blickpunkt dürften vor allem der Einzelhandelsumsatz (Montag) und die Industrieproduktion (Dienstag) stehen, da beide wichtige Hinweise auf den Zustand der weltgrößten Volkswirtschaft liefern dürften. Zudem werden die Lagerbestände (Montag), die Erzeugerpreise (Dienstag), die Verbraucherpreise (Mittwoch) und der Index der Fed von Philadelphia (Donnerstag) erwartet.
"Es wird sich wohl allen Unkenrufen zum Trotz zeigen, dass der Verbraucher eine wichtige Stütze der US-Wirtschaft bleibt", sagt Marktstratege Basse voraus. Analysten rechnen für Oktober mit einem Plus bei den Einzelhandelsumsätzen von 0,8 Prozent nach einem Minus von 1,5 Prozent im Vormonat .
Optimistisch sind die Experten auch für die Entwicklung in der US-Industrie. Sie erhole sich seit ihrem Produktionstief im Juni zusehends, sagt Volkswirt Bernd Weidensteiner von der Commerzbank. Einer Reuters-Umfrage zufolge erwarten die Experten ein Plus von 0,4 Prozent nach 0,7 Prozent im Vormonat. Weidensteiner gibt auch zu Bedenken: "Die Erholung der Wirtschaft steckt aber erst in den Anfängen, unmittelbarer Handlungsdruck für die Fed ergibt sich noch nicht."
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