Playa del Inglés Gran Canaria: Was bringt Thunderbird 3?
Mozillas Thunderbird ist das beliebteste und beste Gratis-E-Mail-Programm. Die neue Version 3 ist so gut wie fertig, der Release Candidate gerade erschienen. Was ist neu?
Insgesamt ähnelt Thunderbird jetzt mehr seinem Browser-Bruder Firefox. So beherrscht der E-Mail-Client jetzt auch Tabs. Durch einen Doppelklick oder mit der Enter-Taste öffnen sich Nachrichten in einer neuen "Registerkarte", was viel zu einer größeren Übersichtlichkeit beiträgt. Leider ist dies nur beim Posteingang möglich, neue Nachrichten öffnen sich immer noch in einem Extra-Fenster. Hoffentlich bessert Mozilla da noch nach.
Inkompatible Add-ons werden gleich nach dem Programmstart angezeigt.
Die graphische Oberfläche des Startfensters ähnelt sogar so stark Firefox, dass man im ersten Augenblick meint, man habe zum Browser gewechselt. Tatsächlich startet Thunderbird mit drei Tabs, über die der Posteingang, der Migrationsassistent und eine Seite, auf der die Neuerungen umrissen werden, angesteuert werden können.
Der Migrationsassistent hilft beim Umstieg von Thunderbird 2.
Der Migrationsassistent ist eine große Hilfe für weniger versierte Nutzer, die von Version 2 zu Thunderbird 3 wechseln. Schritt für Schritt werden die wichtigsten Funktionen geschildert, welche Vorteile die Grundeinstellungen der neuen Version bieten und welche Alternativen der Anwender hat.
Für einen schnellen Überblick ist der gruppierte Posteingang Gold wert.
Der Posteingang heißt jetzt "Inbox" und wurde im Vergleich zu Thunderbird 2 ebenfalls deutlich verändert. Das Programm zeigt jetzt die Ordner von verschiedenen E-Mail-Konten gruppiert. Das heißt, alle Nachrichten, egal an welche der Adressen geschickt, landen in einem Eingangs-Fenster. Das gleiche gilt für Ausgang, Papierkorb oder Entwürfe. Per Klick kann der Nutzer die Gruppe auflösen und sich beispielsweise ansehen, was an sein Webmail-Konto geschickt wurde. Mag ein Anwender die gruppierten Ordner gar nicht, kann er auch zur klassischen Anzeige umschalten.
Warum erst jetzt? Wer Nachrichten archivieren möchte, muss sie nicht mehr umständlich in einen vorher erstellten Ordner verschieben. Er kann sie jetzt ganz einfach per rechten Mausklick "archivieren".
Mit einem Klick erlauben Sie Windows in Thunderbird 3 zu suchen.
Endlich zeitgemäß präsentiert sich auch die Suchfunktion. Viele Filter erlauben es dem Nutzer, die Ergebnisliste auf ein erträgliches Maß zu schrumpfen. Und - endlich -öffnet sich Thunderbird der Windows-Suche oder Apples Spotlight. Unter Windows 7 klappt das relativ gut, bei der Suche nach einem "Betreff" landen allerdings nur sehr exakte Eingaben Treffer.
Ein Assistent hilft dabei, E-Mail-Konten auch ohne Spickzettel einzurichten.
Wer kennt das nicht? Sie möchten ein "Neues Konto erstellen" und müssen dann beim Einrichten wissen, wie Eingangs- und Ausgangsserver heißen. Außerdem werden Sie mit Begriffen wie "Pop3" oder "IMAP" konfrontiert. Wer dann die entsprechenden Infos nicht parat hat, kann erst mal auf "Abbrechen" klicken. Thunderbirds neuer Konto-Assistent kann da zumindest bei gängigen E-Mail-Diensten Abhilfe schaffen. Geben Sie beispielsweise eine E-Mail-Adresse mit der Endung .gmx ein, erkennt der Assi den Dienst und stellt alles entsprechend ein. Bravo!
"Offline & Speicherplatz" heißt jetzt "Synchronisation&Speicherplatz".
In den Grundeinstellungen von Thunderbird 3 werden alle Nachrichten, die auf einem IMAP-Server liegen, auf den Rechner heruntergeladen. Das frisst unter Umständen viel Speicherplatz und kann den Posteingang sehr unübersichtlich machen. Um das zu unterbinden, müssen Thunderbird-2-Nutzer unter "Extras" - "Konten" die Einstellungen unter "Offline & Speicherplatz" ändern. Jetzt heißt dies "Synchronisation & Speicherplatz" und wirkt insgesamt ein wenig aufgeräumter.
Eigentlich spricht alles dafür, bereits jetzt auf die Vorabversion von Thunderbird 3 zu wechseln. Das Programm wirkt sehr stabil und bietet viele Vorzüge im Vergleich zu Version 2. Mozilla weist allerdings daraufhin, dass der RC1 nicht in einer "produktiven Umgebung" eingesetzt werden soll. Wer trotzdem nicht widerstehen kann, sollte mit dem Gratis-Programm MozBackup Adressbücher und Einstellungen von Thunderbird 2 sichern.
ReminderFox ist eine wunderbar schlanke Kalender-Erweiterung für Thunderbird 3.
Zu bedenken ist auch, dass das Programm ältere Add-ons als inkompatibel ablehnt. Im Test stieß Thunderbird 3 beispielsweise das gute alte Kalender-Erweiterung "Lightning" ab. Aber da die nahezu unendliche Zahl von Add-ons schon immer die große Stärke von Thunderbird war, gibt es hier bereits schon Ersatz: ReminderFox arbeitet problemlos mit der Vorabversion.
Insgesamt ähnelt Thunderbird jetzt mehr seinem Browser-Bruder Firefox. So beherrscht der E-Mail-Client jetzt auch Tabs. Durch einen Doppelklick oder mit der Enter-Taste öffnen sich Nachrichten in einer neuen "Registerkarte", was viel zu einer größeren Übersichtlichkeit beiträgt. Leider ist dies nur beim Posteingang möglich, neue Nachrichten öffnen sich immer noch in einem Extra-Fenster. Hoffentlich bessert Mozilla da noch nach.
Inkompatible Add-ons werden gleich nach dem Programmstart angezeigt.
Die graphische Oberfläche des Startfensters ähnelt sogar so stark Firefox, dass man im ersten Augenblick meint, man habe zum Browser gewechselt. Tatsächlich startet Thunderbird mit drei Tabs, über die der Posteingang, der Migrationsassistent und eine Seite, auf der die Neuerungen umrissen werden, angesteuert werden können.
Der Migrationsassistent hilft beim Umstieg von Thunderbird 2.
Der Migrationsassistent ist eine große Hilfe für weniger versierte Nutzer, die von Version 2 zu Thunderbird 3 wechseln. Schritt für Schritt werden die wichtigsten Funktionen geschildert, welche Vorteile die Grundeinstellungen der neuen Version bieten und welche Alternativen der Anwender hat.
Für einen schnellen Überblick ist der gruppierte Posteingang Gold wert.
Der Posteingang heißt jetzt "Inbox" und wurde im Vergleich zu Thunderbird 2 ebenfalls deutlich verändert. Das Programm zeigt jetzt die Ordner von verschiedenen E-Mail-Konten gruppiert. Das heißt, alle Nachrichten, egal an welche der Adressen geschickt, landen in einem Eingangs-Fenster. Das gleiche gilt für Ausgang, Papierkorb oder Entwürfe. Per Klick kann der Nutzer die Gruppe auflösen und sich beispielsweise ansehen, was an sein Webmail-Konto geschickt wurde. Mag ein Anwender die gruppierten Ordner gar nicht, kann er auch zur klassischen Anzeige umschalten.
Warum erst jetzt? Wer Nachrichten archivieren möchte, muss sie nicht mehr umständlich in einen vorher erstellten Ordner verschieben. Er kann sie jetzt ganz einfach per rechten Mausklick "archivieren".
Mit einem Klick erlauben Sie Windows in Thunderbird 3 zu suchen.
Endlich zeitgemäß präsentiert sich auch die Suchfunktion. Viele Filter erlauben es dem Nutzer, die Ergebnisliste auf ein erträgliches Maß zu schrumpfen. Und - endlich -öffnet sich Thunderbird der Windows-Suche oder Apples Spotlight. Unter Windows 7 klappt das relativ gut, bei der Suche nach einem "Betreff" landen allerdings nur sehr exakte Eingaben Treffer.
Ein Assistent hilft dabei, E-Mail-Konten auch ohne Spickzettel einzurichten.
Wer kennt das nicht? Sie möchten ein "Neues Konto erstellen" und müssen dann beim Einrichten wissen, wie Eingangs- und Ausgangsserver heißen. Außerdem werden Sie mit Begriffen wie "Pop3" oder "IMAP" konfrontiert. Wer dann die entsprechenden Infos nicht parat hat, kann erst mal auf "Abbrechen" klicken. Thunderbirds neuer Konto-Assistent kann da zumindest bei gängigen E-Mail-Diensten Abhilfe schaffen. Geben Sie beispielsweise eine E-Mail-Adresse mit der Endung .gmx ein, erkennt der Assi den Dienst und stellt alles entsprechend ein. Bravo!
"Offline & Speicherplatz" heißt jetzt "Synchronisation&Speicherplatz".
In den Grundeinstellungen von Thunderbird 3 werden alle Nachrichten, die auf einem IMAP-Server liegen, auf den Rechner heruntergeladen. Das frisst unter Umständen viel Speicherplatz und kann den Posteingang sehr unübersichtlich machen. Um das zu unterbinden, müssen Thunderbird-2-Nutzer unter "Extras" - "Konten" die Einstellungen unter "Offline & Speicherplatz" ändern. Jetzt heißt dies "Synchronisation & Speicherplatz" und wirkt insgesamt ein wenig aufgeräumter.
Eigentlich spricht alles dafür, bereits jetzt auf die Vorabversion von Thunderbird 3 zu wechseln. Das Programm wirkt sehr stabil und bietet viele Vorzüge im Vergleich zu Version 2. Mozilla weist allerdings daraufhin, dass der RC1 nicht in einer "produktiven Umgebung" eingesetzt werden soll. Wer trotzdem nicht widerstehen kann, sollte mit dem Gratis-Programm MozBackup Adressbücher und Einstellungen von Thunderbird 2 sichern.
ReminderFox ist eine wunderbar schlanke Kalender-Erweiterung für Thunderbird 3.
Zu bedenken ist auch, dass das Programm ältere Add-ons als inkompatibel ablehnt. Im Test stieß Thunderbird 3 beispielsweise das gute alte Kalender-Erweiterung "Lightning" ab. Aber da die nahezu unendliche Zahl von Add-ons schon immer die große Stärke von Thunderbird war, gibt es hier bereits schon Ersatz: ReminderFox arbeitet problemlos mit der Vorabversion.
Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen